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Kulturtag Bayerischer Schulen » Planung und Umsetzung » + Berufsorientierung

+ Berufsorientierung

Die Berufsbilder im Bereich der Künste sind breit gestreut und vielfältiger als die einzig bekannten von Schauspieler/in, Musiker/in, Maler/in und Tänzer/in oft erahnen lassen. Doch wie gestaltet sich ein Schauspielerleben wirklich? Wie lange kann man als Tänzer auf einer Bühne tätig sein? Wie kann man als bildender Künstler seine berufliche Zukunft gestalten?

Ob Tontechniker/in, Bühnenbildner/in, Kostümbildner/in, Visagist/in, Werbetexter/in, Hörspielsprecher/in, Game-Designer/in, Verleger/in, Kunsttischler/in, Stuckateur/in, Restaurator/in oder Goldschmied/in - es gibt im kunstnahen Bereich unzählige Gewerke und spannende kunsthandwerkliche Berufe mit guten Berufsaussichten. Ein Besuch beim Handwerker vor Ort eröffnet die Chance, direkt Antworten auf  eigene Fragen zum Berufsbild zu erhalten und Arbeitsbedingungen bzw. Auftragsumsetzungen hautnah mitzuerleben.

"Live" erleben, erkunden, nachfragen

Berufsexpertise kann man nicht nur "aufsuchen", man kann Berufsvertreter an die Schule einladen oder fachliche Expertise im Zuge einer von Schülerinnen und Schülern vorbereiteten und von diesen selbst oder einer Lehrkraft moderierten Podiumsdiskussion einholen, z. B. per Videozuschaltung. Dann können u. a. Berufsaussichten, Ausbildungsmöglichkeiten und Weiterentwicklungschancen mit Experten diskutiert werden.

Die Anfrage bei einem örtlichen Berufsvertreter lohnt sich. Die Wege sind meist kurz, terminlich allerdings sollte man flexibel sein. Auf der Suche nach Ansprechpartnern kann auch ein Anruf bei der zuständigen Industrie- oder Handwerkskammer weiterhelfen.

Der Besuch einer Kultureinrichtung kann Schülerinnen und Schülern am Kulturtag einen authentischen Einblick in die dort beheimateten Berufe gewähren. Angemeldet über die Theaterpädagogen vermittelt zum Beispiel der Besuch in Theaterwerkstätten ein realistisches Bild u. a. zu Arbeitsbedingungen, Anforderungen und regionalen/überregionalen Anstellungschancen in diesem Bereich. Ob Oper, Denkmalschutzbehörde oder Lokalredaktion des Bayerischen Rundfunks- in jeder Region bieten sich vielfältige Möglichkeiten.

Diese Angebote bestehen nicht selbstverständlich, sondern müssen individuell von der Lehrkraft jeweils vor Ort angefragt werden. Dabei sollte im Einzelfall auch mit längeren Anmeldezeiten oder Absagen gerechnet werden.

Bei Fachhochschulen, Universitäten oder Akademien eröffnen meist Tage der offenen Tür oder Bewerbertage Chancen für ein Kennenlernen der Ausbildungsstätte bzw. der Ausbildungsrichtungen und Zugangsvoraussetzungen. Solch ein Besuch wäre auch eine Gestaltungsvariante für den Kulturtag.



Kulturtagsbeispiel: Schauspiel als Beruf

Kulturtagsbeispiel: Bildende Kunst als Beruf


Ausbildung und Berufe rund um die Kultursparten

Die Berufswelt ist in einem ständigen Wandlungs- und Anpassungsprozess, der sich sowohl auf Berufsbezeichnungen, als auch auf Inhalte bezieht. Eine vollständige Listung ist deshalb nicht möglich, nur eine Annäherung an einzelne Berufsfelder.

Berufe rund um die Kultursparten:



bayernkreativ und JOSEPHS

Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ) berät bayernweit Kultur- und Kreativschaffende und gibt diesen regionale Impulse. Um kreative Ideen schon vor der Markteinführung von einem breiten Publikum testen und weiterentwickeln zu lassen, wurde u. a. eine dauerhafte Testinsel für Kultur- und Kreativwirtschaftsprojekte beim JOSEPHS®, einer Tochter der Fraunhofer-Gesellschaft, eingerichtet.