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Ton

Ein Hörstück aufnehmen, eine Audiospur für einen Film mitschneiden, eine Internetveröffentlichung, es sind jeweils andere Dinge zu beachten. Für welches Veröffentlichungsmedium wird die Tonaufnahme benötigt?

  • Keine Nachbearbeitung am PC mit einem Audioschnittprogramm kann aus einer schlechten Aufnahme eine wirklich gute machen. Deshalb ist stets die bestmögliche Tonaufnahmequalität das Ziel.
  • Mit der Technik des Aufnahmegerätes muss man vertraut sein: Wo schaltet man ein bzw. aus? Wie unterbricht man eine Aufnahme? Wie pegelt man aus, damit das Gerät nicht übersteuert durch Rückkopplungen (Pfeifen etc.)?
  • Vor jeder Aufnahme müssen von den beteiligten Sprechern die notwendigen Rechteeinwilligung für die anvisierte Produktion sowie die entsprechende Art / den Umfang der Veröffentlichung vorliegen.

Auf den Seiten der GEMA finden sich Informationen zu Aufführungsrechten von Musik und zur Musiknutzung im schulischen und öffentlichen Raum.

Mitschnitt

Dafür sollte das Mikro mindestens eine geballte Faust (bis 30 cm) weit entfernt vom Sprecher befestigt und auf den Mund des Sprechenden ausgerichtet sein. Je weiter der Abstand umso mehr nehmen die Nebengeräusche zu.

Eine Lesung oder Diskussion kann man am Besten aufnehmen, indem man das Aufnahmegerät an das Mischpult für die Mikrofone anschließt. Mischpulte besitzen an der Schule oftmals Musiklehrer oder die Theatergruppe. Ansonsten bedarf es bei mehreren Teilnehmern einer entsprechenden Anzahl an Aufnahmegeräten, deren Aufnahmen im Nachgang am PC zusammengeführt werden müssen.

Bei mehereren Sprechern ist ein vorheriges Auspegeln wichtig, damit alle Personen in der Aufnahme später in gleicher Lautstärke zu hören sind, egal wie laut oder leise der Einzelne dabei geprochen hat. Bei digitalen Aufnahmegeräten wird während der Aufnahme die Lautstärke in Form eines Balkens angezeigt. Dieser sollte sich stets im mittleren Bereich bewegen. Einige Geräte besitzen auch eine Warnfunktion für Übersteuerung, wenn zu laut aufgenommen wird.

Genres

Audiodokumentation

Einen Gesprächsverlauf mitzuerleben, hat eine ganz eigene Qualität. Ein O-Ton übermittelt  viel direkter  Informationen zu Atmosphäre und Stimmung, außerdem ist er immer noch eine eher überraschende Form und erregt deshalb mehr Aufmerksamkeit.