mobile Navigation Icon

Film

Die Geschichte, also der Plot, ist das Wichtigste. Textskript und ein durchdachtes Storyboard (Kamerawinkel, Einstellungsgrößen etc.) schließen sich an. Um dann am Set, beim Drehen, genau das umsetzen zu können ohne aneinander vorbeizureden, hilft das Wissen um die wichtigsten Fachbegriffe. Es muss klar sein, aus welcher Sicht die Geschichte erzählt werden soll und welche Wirkung beim Betrachter hervorzurufen wünschenswert wäre. Ziel sind einprägsame Bilder, gute Dialoge und ein gelungener Filmschnitt. Für Neueinsteiger empfiehlt sich der Dreh kurzer Filmsequenzen, um sich in Technik und Handwerk des filmischen Erzählens einzuarbeiten. Fragen bezüglich Kamerastandort, Einstellungsgröße, Kamerafahrt etc. müssen in der Planungsphase gelöst werden. Eine Vertagung auf spätere Improvisation schafft meistens Probleme am Set und kostet Drehzeit. Die Zeiteinheiten von Vorproduktion, Durchführung und Postproduktion stehen etwa in einem Verhältnis 10:1:10.


Tutorials zum Filmen vom BR

Filmgenres

Im Realfilm spielen oder kommen reale Menschen vor, so z. B. beim Spielfilm. Manchmal findet man auch die Bezeichnung "Live Action Film". Ein Trickfilm wird aus vielen einzeln aufgenommenen Bildern zusammengefügt, wie z. B. bei einem StopMotion Film. Werden die Bilder in einem Grafikprogramm am Computer oder Tablet erstellt, kann man mittels Videoschnittprogramm daraus einen Trickfilm generieren. Folgende Filmgenres lassen sich, egal ob Real- oder Trickfilm, unterscheiden: Spielfilm (dazu gehört hier auch der Kurzfilm), Dokumentation, Tutorial, Explainity, Imagefilm, Trailer, Musikvideo und Experimentalfilm.

Kamera

Was man filmen möchte, wie lange der Dreh dauern soll und der Drehort haben Einfluss auf die Wahl des Equipments. Dennoch gilt, dass die beste Kamera oder das beste Licht automatisch noch keinen guten Film hervorbringen: "Die beste Kamera ist diejenige, die man bei sich hat und deren Funktionsmöglichkeiten man kennt."